Die Firmierung

Unter einer Firmierung wird im Allgemeinen die Namensgebung einer gegründeten Unternehmung unterschiedlicher Form verstanden. Die Firmierung beruht dabei auf speziellen gesetzlich verankerten Gesetzmäßigkeiten, um dabei gesetzlich geschützte Begriffe zu verwenden. Zu diesen Begriffen gehören zum Beispiel die Synonyme Bank, Versicherung oder Aktiengesellschaft. Sie werden nur von den Unternehmen geführt, welche dazu unter den Vorgaben des sogenannten Gründung, werden spezielle Bezeichnungen wie Finanz- oder Finanzdienstleistung von speziellen Registergerichten geprüft und beanstandet oder zugelassen. Es darf sich dahingehend nicht um irreführende Bezeichnungen handeln.
Für die Firmierung sind das Investmentgesetz, das Kreditwesengesetz, das Gesetz über Bausparkassen und das Versicherungsaufsichtsgesetz grundlegend. Sie entscheiden in jedem Fall, welcher Name und welcher Zusatz bei der Firmierung zulässig ist. Dabei sollte die Bennennung kennzeichnend sein, die Form der Unternehmung zum Ausdruck bringen und keine irreführenden Zusätze enthalten.
Aus diesem Grund ist es wichtig, sich vor der Firmengründung bei der Wahl des Titels bei den zuständigen Stellen zu informieren, um keine Verstöße gegen die gesetzlichen Vorgaben unwissentlich vorzunehmen. Vorteilhaft ist es, bei der Firmierung auch auf Zusätze zu achten, welche eine grobe Aussage über die Produkte oder Dienstleistungen geben. Dies erleichtert es außerdem dem Kunden, sich zu orientieren.